Die weissen Trauben werden, noch mit den Stielen, mit den Füssen leicht gequetscht und während 24 Stunden an den Traubenhäuten gelassen. Die Hefen beginnen in dieser Zeit schon ihre Arbeit, während die Aromen der Häute den Most bereichern. Nach der Pressung vergärt der Most in Gärtanks.

Die Kelterung der Rotweine spielt sich folgendermassen ab; die Trauben werden von Hand auf einem selbstkreierten Lochbrett entrappt. Die Beeren bleiben so fast intakt und die Gärung findet grösstenteils in den einzelnen Traubenbeeren statt. Um den Trester feucht zu halten, stossen wir ihn mit den Handflächen zwei Mal täglich in den Most. Diese Arbeitsweise favorisiert die feinen, fruchtigen Aromen im Most und reduziert die Gerbsäuren. Während dem Ausbau löst sich der Säureabbau spontan aus. Zur Klärung pumpen wir die Weine lediglich zwei bis drei Mal um, bevor wir sie in die Flasche abfüllen. Wir praktizieren keine Schönungen (keine Korrektur durch Fremdstoffe) und fügen dem Wein keine Sulfite zu.

 

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