Marc Balzan

Marc absolviert seine Ausbildung im Gastgewerbe und sammelt erste Berufserfahrungen in verschiedenen Feinschmeckerrestaurants in Frankreich. Er kehrt in seine Heimatregion Savoyen zurück und arbeitet ab 1989 als Maître d’Hôtel in Genf, dies in einer Zeit, wo sich gepflegte Lokale noch einen Sommelier leisteten. Von ihnen lässt sich Marc für den Wein begeistern; nach zahlreichen Verkostungen unter Fachleuten und autodidaktischem Studium der Welt des Weins wird Marc Finalist beim Ruinart-Wettbewerb, der den besten Schweizer Sommelier kürt.

Es folgt eine Periode im Weinfachhandel: Verkauf, Verkostungskurse und Einkauf bei Winzern und an Ausstellungen.

2007 steigt Marc schliesslich auf einem kleinen Weingut in Villeneuve (VD) in die Weinproduktion ein, wo er in alle Arbeitsprozesse, sowohl im Rebberg als auch im Keller, einbezogen wird.

Andrea Grossmann

Andrea verbringt ihre Kindheit und Ausbildungszeit zur Sekundarlehrerin im Kanton Zürich. Während dem Studium arbeitet sie erstmals bei einem Winzer. Die Faszination für die Weinberge im Lavaux motiviert sie, sich gleich nach der Ausbildung in Lausanne niederzulassen.

Während der nächsten zehn Jahre betätigt sie sich gleichzeitig als Praktikantin auf verschiedenen Weingütern, als Deutschlehrerin, als Käseverkäuferin auf dem Markt und als freischaffende Künstlerin.

Die Begegnung von Marc und Andrea an der Weinlese 2007 lässt sofort das gemeinsame Projekt entstehen, einen Rebberg zu erwerben und den eigenen Wein zu keltern. Sie wenden sich dem Wallis zu, wo Marc noch während zweier Jahre für die Domaine Mythopia, Vorreiterin in der Philosophie der Biodiversität im Rebberg, arbeitet.

2010 kaufen sie in Ayent einen Rebberg, den Clos de Chèrouche und bearbeiten zusätzlich Pachtreben in Fully: Die Domaine de Chèrouche ist so entstanden. Andrea zeichnet als Logo den „clé à guillon“, den Schlüssel, mit dem der Kellermeister den Degustierhahn am Tank aufdrehen kann.