Der Rebberg breitet sich über 1.2 Hektar aus; 0.5 in Buitonnaz (Fully) und 0.7 in Ayent zwischen 650 und 900 m.ü.M.

In Buitonnaz besteht der Boden aus Kalksteingeröll, teilweise Löss (Ablagerungen durch Wind) auf einem Untergrund aus Granit. In Ayent findet man auch Kalksteingeröll, durchzogen mit dem fürs Zentralwallis typischen Glimmerschiefer. Die Topografie zwingt uns, die gesamten Arbeiten in den Reben manuell auszuführen.

Das Klima im Wallis ist sehr sonnig und trocken. Gelegentlich starke Winde gefährden die jungen Triebe, wirken sich jedoch auf die weiteren Entwicklungsstadien der Rebe positiv aus.

   

All unsere Anbauflächen sind entweder spontan begrünt oder mit einer Leguminosenmischung bepflanzt. Die Düngung beschränkt sich auf das Ausbringen von Kompost im Herbst, was die Humusbildung fördert. Jedes Frühjahr machen wir die biodynamische Hornmist Anwendung. Auch sie begünstigt die Entstehung eines lebenden Bodens. Wir fördern die Biodiversität bewusst.

Für die Pilzbekämpfung setzen wir Kupfer- und Schwefelpräparate ein und verzichten komplett auf synthetische Spritzmittel. Wir halten die Dosierung so gering wie möglich, unterstützen aber dafür die Effizienz der Präparation mit Molke, mit Schafgarben-, Brennnessel- oder Schachtelhalmsuden. Der Moment der Spritzungen ist für ein optimales Gelingen entscheidend; wir achten immer auf die Wetterbedingungen und die Mondphasen. Mit diesen Arbeitsmethoden im Rebbau schaffen wir eine reiche Mikroflora, die wir für die natürliche Vergärung des Mostes brauchen. Diese Flora ist von Jahr zu Jahr eine andere, was den typischen Charakter unserer Weine ausmacht

Der Rebberg ist grösstenteils mit Spezialitäten bepflanzt, wobei die Erträge kaum 350g/m2 überschreiten, was die Weine konzentriert, vollmundig und frisch macht.

Die Höhenlage der Reben kann die Weinlese bis in den Spätherbst verzögern, was das optimale Reifen der Beeren begünstigt. Die Lesezeit erstreckt sich über eine Zeitspanne von drei bis vier Wochen. So können auch späte Rebsorten ausreifen und es gibt weniger Stress beim Einkellern.

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